Die Kunst des Ignorierens oder der neue Reiz des Geocachings

Es gibt T5-, FTF-Raster, Challenge-Caches und 16-Länder in 24-Stunden-Fahrten: Masse statt Klasse, alles für Statistik – aber wofür? An jeder Ecke sprießen Powertrails aus dem Boden. Mittlerweile stören sich sogar schon die Hartgesottenen daran und fragen bei den Reviewern an, warum Powertrails überhaupt freigeschaltet werden. Und die Antwort lautet: weil Du es willst!

Es besteht immer noch der Irrglaube, die Reviewer könnten steuern, welches Caches freigeschaltet werden. Dem ist nicht so. Du kannst das!

Mit welchem Ziel werden denn Geocaches gelegt? Ist es nicht die Anerkennung durch die Geocaching-Community, die sich in Form von zahlreichen Fund-Logs ergibt? Selbst die Inhalte der Logs sind ja heutzutage uninteressant, auch die Zahl der Favoritenpunkte, die Geocaches erhalten, ist den meisten Ownern egal. Hier zählt einfach nur Masse.

Früher legten die Geocacher Hunderte von Kilometern zurück, um besonders schöne, ausgefeilte Geocaches zu suchen. Heute sind es zum Beispiel Powertrails. Sie ziehen die Massen an, wie der frische Kuhfladen die Fliegen. Und genau das ist der Grund, warum Powertrails gerne gelegt werden.

In den Guidelines heißt es: „Aber verstecke bitte nicht alle 180 Meter einen Cache, nur weil Du es laut dieser Richtlinie darfst.“ Eigentlich schade, dass dies nur eine Bitte ist.

Weiterhin heißt es: „Die zwei Hauptziele der Cachesättigungs-Richtlinie sind, Dich zu motivieren, neue Orte zu finden, an denen Du Caches verstecken kannst, anstatt sie in Gebieten zu verstecken, in denen bereits Caches existieren und die Anzahl der versteckten Caches – vor allem von ein und demselben Cache-Besitzer – in einem Gebiet zu begrenzen. Groundspeak kann weitere Caches in Gebieten beschränken, in denen die Cache-Dichte zum Thema wird.“

Es heißt also nicht, man solle motiviert werden, möglichst viele Geocacher anzuziehen, sondern „neue Orte zu bedosen“. Zugegeben, diese „neuen Orte“ sind vielleicht bereits seit Jahren „belegt“. Aber was hindert Dich daran, Dir mal etwas Besonderes zu überlegen?

Klar könnten die Reviewer auch eine Beschränkung vom Owner verlangen. Aber da darf man sich als Reviewer schon warm anziehen, wenn man vorschlägt, diesen „mühsam“ gelegten Powertrail als Multi umzubauen und 99 Cachelistings zu archivieren. Aber wenn er Owner daran ein Interesse gehabt hätte, wäre es wohl gleich ein Multi-Cache geworden, oder?

Letztendlich bleibt nur ein Aufruf an die Geocaching-Gemeinschaft: lernt zu ignorieren. Fühlt man sich tatsächlich besser, wenn man an einem Tag 50, 100 oder mehr Caches gefunden hat? Ist es vielleicht schon eine Form der Sucht, die nur zu einer weiteren Steigerung des Erfolgserlebnisses führen muss? Also wofür? Versuche es doch einmal als Genusscacher und suche nicht jeden Geocache, nur weil er „da“ ist.

Wähle Dir besondere Geocaches aus und erlebt doch den Reiz des Geocachings neu. Caches die Du erfolgreich ignoriert, weil Sie Dir nicht gefallen, werden verschwinden! Ganz sicher. Bleiben die Logs aus, wird der Owner schnell merken, dass sein Geocache eben nicht die gewünschte Anerkennung bringt. Und: Kritik darf auch gerne in Logs wiedergegegeben werden.

80 Gedanken zu „Die Kunst des Ignorierens oder der neue Reiz des Geocachings

  1. Ein schöner Beitrag!

    Auch ich habe seit einiger Zeit die Ignore-List für mich entdeckt und bin sehr glücklich damit. Vorher habe ich auch jedem Punkt hinterhergejagt – FTF, PT, T5er: alles musste mitgenommen werden.
    Inzwischen bin ich von Powertrails, unnötig schweren Rätseln, T5ern und Challenge Caches einfach nur noch genervt. Aufgrund zunehmender Cachedichte ist für mich daran das Ärgerlichste, dass ich als Owner kaum schöne (und vor allem freie) Plätze finde, um meine Ideen umzusetzen (Multi-Caches). Da hilft mir das Ignorieren nicht viel, wenn der Reviewer mir einen Abstandsregelkonflikt meldet…
    Ich bin nun seit langem auf der Suche nach einem schönen Wald für einen Kinder-Multi. Der Wald in meiner unmittelbaren Homezone, der hierfür sehr geeignet wäre, ist z.B. mit T5ern vollgestopft, die (wenn´s hochkommt) 5 mal pro Jahr geloggt werden. Was für eine Platzverschwendung…!
    Nicht nur aus diesenGründen beobachte ich in letzter Zeit auch die Entwicklungen bei OC.de und anderen Alternativen. GC.com ist nunmal kommerziell ausgerichtet, und wird zunehmendst überlaufen.

    Traurig, aber wahr: die Masse möchte nunmal den schnellen Statistikpunkt.

  2. Wie recht du doch hast…
    …wäre es nicht schön, wenn die Cacher, die sich an schönen, kreativen und individuellen Caches erfreuen, den Rest ignorieren würden…

    Ich denke, man muss da etwas differenzieren. Die überwiegende Mehrheit erfreut sich an kreativen, liebevollen und individuellen Caches. Doch die Mehrheit der Cacher ist auch den Powertrails nicht abgeneigt…schließlich gibt es auch eine ganze Reihe Challenges, wo x Tage eine Dose, XX Caches in 24h, usw. gefunden werden müssen. Es mag auch seinen Reiz haben in einer Gruppe mit dem Rad 100+x Dosen an einem Tag abzuradeln…und sei es auch nur für einmal…

    …die jenigen sind es, die die Powertrails nicht ignorieren, aber gleichzeitig mehr Qualität wollen…zumindest für das Wochenende, unter der Woche ist es egal…

    Gleichzeitig wachsen aber auch die Ansprüche an die Owner. Wer keine PETling-Runde legt, sondern einen einfachen Ablese-Multi (ohne rechnen), der wird nicht mehr mit schönen Logs überhäuft…und sei die Landschaft und Wegführung nach so schön. Da muss man schon mit Superlativen an den Stationen herhalten, aufwendige Stationen in den Wald tragen, sich in Grundlagen der Elektrotechnik einarbeiten, handwerklich geschickt sein, und kreative Ideen haben, die im Umkreis von 100km noch nicht aufgetaucht sind.
    Ansonsten ist die Runde nämlich heute nicht mehr als „Eine nette Runde für den Feierabend. TFTC“

    Wenn ich also als Owner viele Logs haben will, wo zumindest hin und wieder die eigene Arbeit entlohnt und gewürdigt wird, so kann man die Ansprüche der „Bessercacher“ kaum noch erfüllen, zumindest nicht ohne weiteres…
    …frei nach dem Spruch „Schuster bleib bei deinen Leisten“ werden dann Caches gelegt, die den Montags-Donnerstag-Ansprüchen der Community gerecht werden. Wenn es ein PT ist, dann erhalte ich auch am Wochenende zahlreiche Logs…und beim Bonus dann sogar vielleicht einen ausführlichen…

    …doch wäre es nicht schön, wenn die Caches etwas durchdachter wären, wenn man vielleicht mehr als 15m vom Parkplatz laufen müsste bei einem Outdoor-Hobby, wäre es nicht schön, schöne Landschaften statt Regenrinnen zu bewundern…doch wann hat man dafür vor Arbeitsbeginn, in der Mittagspause und auf dem Weg nach Hause schon Zeit

    Grüße

  3. Recht haste…. DerE und ich suchen uns seit einiger Zeit nur noch schöne Caches aus. Statistik ist nur purer Stress und wer will den schon?!

  4. Hier spricht man mir aus dem Herzen, denn ich bin schon beim Genußcachen angekommen, was sich meiner Einstellung als bekennender Nonstatistiker sehr entgegen kommt.

  5. Netter Artikel, falscher Ansatz, durch das Auslagern in die Gc-Apps wird die Community kleiner, die breite uninformierte Masse größer. Das merkt man an den fehlerfreien Cachelistings, die in letzter Zeit zu nehmen. Daher bringt es nichts wenn 5 Leute den Cache nicht suchen, aber 300 trotzdem zu schlagen. Was da ist wird gesucht und Leute die schon länger dabei sind, werden frustriert und sagen sich warum soll ich mich beschränken, wenn es dem Rest egal ist. Das Hobby wandelt sich und mit dem Wegfall der Sättigungsrichtlinie, nehmen die Powertrails zu. Ein Ansatz wäre mal zu überlegen, wie man die große Mehrheit der Geocacher erreicht um mal über gewisse Nachteile eines Powertrails für das Hobby Geocaching zu informieren. Der Ansatz das Caches nicht gesucht werden funktioniert schon seit Jahren nicht und wird unter den Vorraussetzungen auch niemals funktionieren. Die Sättigungsrichtlinie hat man ohne Not aus der Hand gegeben, jetzt den Resten der organisierten Community ins Gewissen zu reden, hat schon was komisches.

    • Auch ein interessanter Ansatz. Mit Sicherheits hat die Firmenpolitik von Groundspak, die mehr Caches mit mehr Cachern und mit mehr Gewinn gleichsetzt, auch ihren Teil dazu beigetragen.
      Die Entwicklung setzte aber aber bereist viel früher ein. Die Community hatte sich entscheiden können zwischen der „Microschwemme“ (so nannte man es, als ich angefangen habe) und den „Genusscaches“…und man hat sich entschieden. Die uniformen Massen, die nun hinzuströmen, beschleunigen lediglich den Trend bzw. die Entwicklung, die die Community einst eingeleitet hatte.

    • Wo hat man denn die Sättigungsrichtlinie aus der Hand gegeben?

      Es war schon immer ein Appell in den Guidelines, die Abstandsregel nicht auszureizen.

  6. Danke!

    Wobei ich nicht verstehe, warum ihr als Reviewer nicht gegen die Dosenflut ankämpft und vielleicht doch einmal einen PT verbietet. Man kann die Guidelines so oder so auslegen.

    Leider sind viele der Cacher Beratungsresistent und laufen fröhlich zu jedem neuen PT hin. Irgendwann werden wir merken, wenn die Behörden darauf aufmerksam werden und das Cacheverbot zunehmen wird, das wir doch lieber Klasse statt Masse hätten machen sollen. Aber dann ist es wohl leider zu spät.

    • Eben man kann die Guidelines so oder so auslegen. Das ist der Grund, warum wir Powertrails nicht ohne Weiteres unterbinden können.

      Mein Angebot: teile einem Powertrail-Leger doch einmal mit, dass Du seine Runde nicht freischalten wirst, nachdem er sich 100 Petlinge besorgt, 100 Logbücher gebastelt, 100 Petlinge versteckt und 100 Cachelistings angelegt hat. 😉

      Obwohl: das Mitteilen ist einfach, aber für das Echo musst Du ein dickes Fell haben. 😉

  7. Volle Zustimmung an Trracer!

    In meinen Augen bringt es nichts PTs nicht zu suchen, weil man den „Weitblick“ hat, was dadruch angerichtet wird. Es wird für jeden Cacher der die PT nicht sucht 3 Newbies geben, die ihn für ihn suchen.
    Vielmehr sollte man informieren, was ja eigentlich im Sinne von Groundspeak sein sollte. Denn wenn es irgendwann wirklich das Schreckgespenst „Geoceaching-Verbot“ geben wird, dann wird es auch brenzlig für für GS. Ich habe keine Ahnung wie viele zahlende User es in DE gibt, aber ich wage zu behaupten, dass es ein empfindlicher finanzieller Schlag für GS wäre, wenn dieser Markt durch ein Verbot wegbrechen würde.

    Ich denke, dass der Cacher an sich wenig gegen diese Entwickelung tun kann. Er kann Signale senden und Neulinge auf das Problem Hinweisen, aber die Veränderung aufhalten kann er nicht. Hier ist in meinen Augen Groundspreak gefragt!

  8. Eine Schutzgebühr für Caches wäre da sehr sinvoll.

    Würde ein Cache zwischen 50 Ct und einem Euro liegen, gäbe es auch weniger PTs. Ähnlich wie beim TB gibts dann eine Plakette oder einen Aufkleber mit der GC-Nummer.

  9. Fakt ist leider, dass wir Cacher mit den sog. „Powertrails“ dabei sind, unser eigenes „Cachergrab“ zu schaufeln und Fakt ist leider auch, dass nun mal die (in Teilen doch recht punktgeile) Mehrheit bestimmt, wo’s langgeht. Das ist so ähnlich wie Fernsehen: Überwiegend wird blanker Müll auf den Bildschirm gejagt, aber die Mehrheit will den Müll nun mal sehen ;-)… Wobei auch nicht verschwiegen werden sollte, dass Powertrails ja per se erst einmal gar nicht verwerflich sein müssen – kommt halt darauf an, wohin man sie legt. Beispiele vor allem in Übersee zeigen, dass es durchaus funktionieren kann. Hier dürfte wohl auch die Ursache für die von Trracer zu Recht bemängelte Aufgabe der Sättigungsrichtlinie zu finden sein. Man muss nicht hellsehen können um festzustellen, dass hier vor allem kommerzielle Interessen die entscheidene Rolle gespielt haben dürften…
    Auch StoerteBreker hat Recht: Ein bisschen mehr Mut beim Loggen grottiger Dosen wäre mitunter durchaus angebracht (fasse mich dabei auch ans eigene Näschen ;-)!

  10. Es heißt, die Reviewer könnten nicht steuern, welche Caches freigeschaltet werden. Ein paar Absätze weiter wird aber aus den Guidelines zitiert, wo es heißt: „Groundspeak kann weitere Caches in Gebieten beschränken, in denen die Cache-Dichte zum Thema wird.“ Dieser Satz bedeutet doch eigentlich, dass man über die 161-Meter-Regel hinaus eine Beschränkung durchführen kann. Von dieser Möglichkeit wurde aber meines Wissens noch nie Gebrauch gemacht. Warum nicht?

    Und schließlich gibt der Artikel ausschließlich Owner und Suchern die Schuld. Das ist sicherlich nicht ganz verkehrt, aber auch Groundspeak selbst trägt Schuld, schließlich hilft die große Masse an Caches der Gewinnmaximierung. Mal ehrlich: Cache-Qualität bringt in Seattle kein Geld ein, eine große Masse (an Caches und Cachern) aber schon. Insofern ist die Erscheinung auch etwas hausgemacht.

    Die Hürden für Neucacher werden immer niedriger angesetzt. Vor Jahren musste man noch etwas Geld für ein GPS-Gerät investieren und man musste sich auf gc.com registrieren. Heute geht man mit dem Handy cachen, loggt sich per Facebook ein und kann sein Log gleich noch twittern.

    • Mein Ziel ist es hier nicht Schuld zu suchen, sondern zu appellieren.

      In der Vergangenheit gab es sicherlich auch schon einmal Ansätze, Powertrails abzulehnen. Aber was hat ein Reviewer dem Owner denn entgegenzusetzen, wenn er versichert, dass genau DIESER Powertrail absolut naturverträglich und einzigartig ist und das durch den Powertrail und den zu erwartenden Folgen garantiert keine Beeinträchtigungen zu erwarten sind!?

  11. „Kunst des Ignorierens“ Wenn ich die Augen verschließe vor den Problemen, dann habe ich keine. Das erinnert mich an meine Tochter, die beim Verstecken die Augen verschloss und meinte nicht mehr gesehen zu werden. Das ist eine kindliche Einstellung.

    Auch wenn die 55 Reviewer einen Powertrail nach GS-Regeln nicht abweisen kann, so können alle Reviewer als Vorbild deutlich Stellung beziehen. Bei vielen Cachern haben die Reviewer durch ihre Funktion ein hohes Ansehen. So sollten dann alle Reviewer die gleiche Sprache sprechen und ihre Straße gekehrt halten, sonst werden sie unglaubwürdig.

    Aber auch die Cacher sollten das ächten, was dem Geocaching schadet. Nur gemeinsam können wir die Geschicke lenken. Die Cacher können nicht auf die Reviewer warten und umgekehrt. Jeder muss sich einbringen.

  12. Ich kann das Geheule nicht mehr hören.

    Während des Studiums hatten wir Linux begeisterte, die ständig über ihr tolles Betriebssystem geredet haben und wie schlecht doch Windows ist. Wir haben sie als Linux-Nazis bezeichnet. Einfach nur Nervbeutel. Beim Geocachen gibt es jetzt bei uns TerraCacher, die wie hier im Artikel herumheulen wie schlimm alles geworden ist und das sie doch geniessen wollen. Mensch! Dann macht halt. Ich nenne die jetzt Geocaching-Nazis. Dieses ewig nervige Herumheulen, dieses ich weis es doch besser und Natur und schwall.

    Ich mach‘ Powertrails! Ohne diese wäre ich zB nicht in nach Diepholz gefahren. Dort bin ich mit dem Rad einen PT abgefahren, bin an einem Tag 86km geradelt. Ohne PT wäre ich nie auf die Idee gekommen über 200km (nicht am Stück) durch den Schwarzwald zu latschen. Ich hätte mir auch nie erträumt mal auf Bäume (T5) zu klettern. Wenn es keine PTs mehr gibt sind dann die Baumkletterer dran, die das Kambium kaputt machen?

    Ich cache auch weiter wenn GC.com vor die Hunde geht. Deren Facebook und Twitter Updates braucht keiner. Lost-Place Communitys gab es übrigens schon vor Geocaching. Just my 2 cents.

    So jetzt hackt los ihr Heuler.

    • Also Ich mach Gerne mal einen Multi allerdings nicht alleine. Bei Mysteris hab ich oft Knoten im Kopf, also versuche ich das im Team zu lösen. Wenn sich eine Schöne Fahrrad Runde Bietet mach ich da auch gerne Mal 30 Dosen auf 20 KM.
      Ich bin als Kind bei den Pfadfinder schon gerne geklettert ( bei den Pfadfindern) egal ob Fels oder Baum! Darum mache ich auch gerne T5. Also ich hab einfach Spaß daran unterwegs zu sein. Im Team oder Alleine. So wahrscheinlich bin ich ein Statisticacher.
      Ich denke aber auch das Jeder das Hobby so Betreiben soll wie es ihm gefällt, solange die Grundregeln eingehalten werden.
      Das jeder so kann wie er will gefällt mir eigentlich weil ich nicht gezwungen bin etwas zu tun was ich nicht mag.
      Ich denke ein Multi mit vernünftig lösbaren Stationen hat genau so viel Berechtigung wie 10 Dosen auf einer Strecke.
      Es kommt einfach darauf an wer die Runde wie angeht. Wenn ich mit meine Tochter unterwegs bin hab ich lieber mehrere Dosen da sie gerne Sucht aber für Fragen beantworten keine Geduld hat. Wenn ich mit Freunden Unterwegs bin gerne auch mal ein Multie mit Kniffligen Fragen.
      Aber das ist meine Meinung. Wenn jemand lieber mehr Stationen und weniger Dosen mag kann ich das auch verstehen. Und es gibt ja jede menge alternativen zu GC da wird es auch weiter gehen.

  13. Pingback: Dosenfischen: Geocaching-Podcast 192b › Geocaching-Podcast Dosenfischer

  14. In anderen Ländern sind die Hürden für Powertrails deutlich höher.
    Und lieber Wind von wütenden PT-Massenbedosern als noch mehr Wind von Förstern, Jägern, Naturschützern und anderen Betroffenen!

  15. Zitat:“Mit welchem Ziel werden denn Geocaches gelegt? Ist es nicht die Anerkennung durch die Geocaching-Community, die sich in Form von zahlreichen Fund-Logs ergibt?“

    Klares Nein von mir!
    Es ist die Anerkennung, die sich in Form von schönen Logs ergiebt.
    Lieber ein richtig schöner Log als 200 „Schnell gefunden, TftC“ Logs!

    Zitat:“ Selbst die Inhalte der Logs sind ja heutzutage uninteressant“
    Siehe oben!

    Zitat: „auch die Zahl der Favoritenpunkte, die Geocaches erhalten, ist den meisten Ownern egal. Hier zählt einfach nur Masse.“
    Wenn es denn wirklich so sein sollte und es entsprechend belegt wurde, dann scheint es für mich offensichtlich so, dass ich zukünftig so etwas wie Mutzies suchen werde/ suchen soll! Da gibt es Punkte ohne Ende, Masse ist Klasse und alle fröhnen dem Statistikwahn.
    Ich dachte bis jetzt, dass sich das Cachen bei Groundspeak davon durch die Andersartigkeit unterscheidet.
    Wenn ich mich dabei geirrt haben sollte, ist GS wohl die falsche Plattform für mich.

  16. Die Maßnahme Ignorieren ist gut, das Fazit aber, es werde sich dadurch von selbst regeln, ist falsch.
    Trracer hat das ja schon exakt beschrieben. Genau SO ist es nämlich. 1 ignoriert, 10 andere suchen. Effekt=0.

    Ignorieren – das empfehle ich jedem, ständig. Meist werd ich dabei schief angeguckt, wie ich auf mittlerweile 360 käme.
    Die meisten (oder gar alle) im Bekanntenkreis sind zwar PM, aber ihre Ignorierlisten stehen bei 0 Zählern. Da kann man sich fusselig reden. Es wird doch auch jeder Dreckstradi am Balkon gesucht, weil man zufällig mal in der Nähe ist. Und Powertrail-Runden, mit dem Ziel des Schwanzvergleichs „ich hab mehr als du gefunden“…
    Der Zug ist abgefahren. Einige wenige können es nicht stoppen, dass er bald gegen die Wand fährt.

    • Moin,

      nur weil meine Ignore-Liste bei 0 steht, heißt das nicht, dass ich jeden Dreckstraddi suche 🙂 Bitte nicht verallgemeinern 😉 Meine Fundzahlen steigen langsamer als das Gras wächst, und ich genieße dafür jeden einzelnen.

      Dass ich die IgnoreListe nicht pflege hat lediglich den Grund, dass mir das mehr Arbeit machen würde, als einfach mal ne PQ anzuwerfen, die mir alle 1/1er von vorherein rauskantet…

  17. Besonders dein letzter Satz ist auch eine Auffassung von mir. Jedoch muss man sich schon einiges gefallen lassen, wenn man mal seine ehrliche Meinung im Log schreibt. Schnell ist man da der Buhmann, aber meist bei anderen Cachern. Aber auch einige Owner scheinen heute nicht mit Kritik umgehen zu können. Schreibt man ein DNF mit der Begründung „Im Müll suche ich nicht“ kommt von so manchen Owner was die Beleidigung soll, nur wo ist diese?

    Auch mit der Innere List gebe ich dir recht, diese ist ein tolles Werkzeug für den ein oder anderen Cache.
    Meine Meinung ist: Jeder Cache, egal ob Tradi, Multi, Mystery, ob T5 oder Powertrail hat seine Berechtigung und seine Sucher.

  18. Vor über 100 Jahren wurde das Auto erfunden. Die ersten 50 Jahre war die Belastung für die Umwelt kein Problem, weil es einfach nicht so viele Autos gab und die Umwelt locker damit klar kam. Dann sind die Verkaufszahlen für Autos explodiert und die Abgase wurden ein Problem. Die Inuit fangen seit Jahrhunderten Wale, der Poipulationhat das nie geschadet, weil sie nur für den Eigenbedarf gefangen haben. Probleme gab es erst mit der Industrialisierung des Walfangs. In beiden Fällen wurden neue Regelungen getroffen, die die Natur jetzt halbwegs schützen (ok, beim Walfang halten sich manche Länder nicht ans Verbot und die Amis bauen auch nach wie vor keine umweltfreundlichen Autos …).

    Was ich sagen möchte: Solange Geocaching von ein paar wenigen betrieben wurde, war es kein Problem. Jetzt kommen wir an einen kritischen Schwelle, wo manchmal die Anzahl der Besucher für den Ort zu viel wird. Durch PTs wird dies beschleunigt und die Grenze des verträglichen überschritten. Geocaching steht an dem Punkt, wo es neue Regularien braucht. Selbstbeschränkungen haben noch nie irgendwo funktioniert. Wir haben quasi keine Lobby, damit müssen wir uns abfinden. Auch wenn sich lokal im Umfeld von PTs ein paar günstige Pensionen über belegte Betten freuen dürfen und ein paar wenige Menschen von Onlineshops für Cacherbedarf leben können, wirtschaftlich spielt Geocaching so gut wie keine Rolle in Deutschland. Das Beispiel im Schwarzwald hat gezeigt, wie die Zukunft aussehen wird. Wenn es die Cachingcommunity nicht selbst macht, wird der Tag kommen, wo das der Gesetzgeber erledigt.

  19. … KBrekers letzten Satz kann ich nur unterstützen. Ich lese aber aus manchen Kommentaren den Satz „Cachen und cachen lassen“. Dieser Satz ist in meinen Augen nur ein stücksweit richtig. In der heutigen Zeit ist zum Cachen keinerlei Equipment mehr nötig. Die Geräte zum Suchen hat fast jeder in der Tasche. Egal ob nun HTC, Samsung oder IPhone drauf steht. Eine App für das Cachen gibt es kostenlos im AppStore. Und nun fallen die Horden auf unser Spielfeld ein. Ich glaube nicht das die Mehrheit von denen sich groß mit den „Spielregeln“ befasst hat. Die App zeigt eine Dose in nächster Nähe. Der Newbie weiß nur, daß er bei grünen Kisten direkt ans Ziel kommt. Hier glaube ich ist eines der Hauptprobleme zu sehen. Die Sucher mit den feuchten Ohren 😉 setzen sich unter Druck „Die Dose muss hier sein! Mein Handy sagt: 2 Meter!“ Wird nichts
    auch Anhieb gefunden greift man fast zum Klappspaten. So kommt mir manche Location vor die laut Listing einfach und ein DriveIn sein soll. Wie kann man nun dieses Problem lösen ? Eine Möglichkeit wäre alle Caches auf PMO zu setzen. Ich glaube nämlich nicht das ein ZufallsAppstoreFundUrlaubsAusprobierCacher sich gleich als Premium registriert. Meine Hoffnung besteht darin, daß die registrierten Premiummember sich etwas intensiver mit den „Spielregeln“ befasst haben. Dies hätte aber zur Folge, daß ein großer Teil der Community, die Basicmember, aussen vor sind. Was wiederrum auch zu Diskussionen führen wird. Ich denke eine Generallösung gibt es nicht und ich fürchte, daß das Cachen früher oder später „einschläft“. Zum Einen wegen den Horden der Unwissenden und dem geschundenen Spielfeld. Zum Anderen weil jeder, der meint Geocacher zu sein, ohne große Umstände an die Daten kommt und dadurch eine Vielzahl an Leuten mit dem Suchen beginnen. Wo viele Leute suchen bleibt so manches nicht lange verborgen/versteckt. Moment … verborgen/versteckt heißt das nicht auf Englisch so was wie „cache“ ?

    In der Hoffnung, daß die Aussichten nicht ganz so trübe werden, wie manche es sehen / befürchten werde ich weiter cachen. Und zwar alles was mir vor mein GPS kommt. Tradi, Mystery, Multi, Events – aber auch Powertrails.

    Gruß, VauPee

    • Dein Beitrag verschliesst meiner Meinung nach die Augen vor der Wirklichkeit. Es wird mal wieder das alte Feindbild „Handy“-Cacher herausgeholt.
      Machen wir uns nichts vor: Der „Feind“ sitzt in den eigenen Reihen.

      Es sind gerade die PMs die PTs legen und suchen. Wie sonst soll man große Mengen von Caches aufs GPSr bekommen? Die ‚Ich probiere das auch mal aus‘-Cacher sind eine verschwindend geringe Minderheit, die praktisch nicht ins Gewicht fällt.

      Aber haben sich die PMs wirklich mir den Thema Geocaching befasst und das auch verstanden? Ich habe manchmal Zweifel, dass dem so ist.

  20. Geocaching macht deswegen Spaß, weil für jedermann etwas dabei ist.
    Ein T5 Wald hat genauso seine Daseinsberechtigung wie ein schöner Multi oder ein Powertrail.
    Jede Cache-Art hat seine Anhänger-und das ist auch gut so!

  21. Klasse Beitrag! 🙂

    Die Powertrails vermehren sich wie die Karnickel und überhaupt werden fast nur noch Micros lieblos in die Pampa geworfen. Wo früher ein schöner Wandermulti lag, liegen heute 40 Micros für die Statistikpunkte.
    Ich habe 2009 mit Geoching angefangen, als man sich noch ein GPS-Gerät kaufen musste. Heute rennen Sepp&Depp mit dem Smartphone durch die Gegend und Jeder, der 2 Funde hat, muss unbedingt einen Cache legen.
    Dagegen ist ja grundsätzlich nichts einzuwenden, aber man sollte doch bitteschön erst mal die Guidelines und Tipps lesen, das Hirn einschalten und dann eine Dose platzieren. Stattdessen nimmt man sich ein Beispiel an Powertrails oder anderern Mülltradis anstatt sich schöne Multis oder gut gemachte Tradis als Vorbild zu nehmen.

    Eine weitere Unart ist in meiner Ecke in Mode: „Unbeding auf Muggels achten“ – fettgedruckt und rot in jedem Listing, weil man meint, man müsse unbedint vor einem Café, vor dem Eingang des Hallenbades, vor einer Eisdiele oder sonst an einem extrem belebten Ort einen Micro verstecken, den man eigentlich nur mitten in der Nacht suchen kann – und da auch nur bedingt, weil man sonst die Anwohner beunruhigt.

    Bis vor einem Jahr kannte ich die Ignoreliste quasi nur vom Hörensagen – heute wird sie bei mir immer umfangreicher.

  22. Leider kommen immer mehr Powertrails, weil es zum einem der statistikgeile Teil will (hauptsache den Gummipunkt), zum anderen weil sich die Owner offensichtlich nicht mehr die Arbeit machen wollen, einen.Multi auszuarbeiten. Stattdessen werden Filmdosen in die Pampa geworfen und wenn die Logbücher voll sind, dann wird archiviert anstatt zu warten. Zur Wartung müsste man dort ja nochmal hin.

    Ich hab schon ernsthaft überlegt, ob ich nicht in das Final des nächsten eigenen Multis Konfetti reinpack. Dann kann sich jeder Punktejäger seinen Statistikpunkt mitnehmen.

  23. Dieser Beitrag spricht mir wirklich aus der Seele!

    Danke für die wärmenden Worte!

    Also los – lassen wir die Powerlines und gehen wieder die vielen schönen Multis an.
    Vielleicht kreiert ja mal jemand ein Abzeichenranking für gefundene Multis (ähnlich wie für Earthcaches). Das wäre für die Statistik-Freaks bestimmt ein neuer Anreiz…

    Oma Wetterwachs

  24. So und hier jetzt ein wirklich abschreckendes Beispiel ;-(
    Aber die Statistiker unter euch können sich ja gleich draufstürzen, sind wohl auch noch ein paar FTFs zu holen. Nein ihr braucht euch jetzt nicht zu outen. :-p Und der Name ist auch passend Hötensleber Statistik Runde. (z.B. http://coord.info/GC3NCVN) über 200 Stück wer dann mal ein stück aus der Übersichtskarte rauszoomt sieht das ganze Elend. Da hat wohl jemand ein Loch im PET-Ling LKW gehabt und alle 180m ist dann einer rausgefallen.
    Die Listings zeugen von besonderer Qualität 😀 zum Glück hat man als PM ja ne gepflegte Ignorelist.

  25. Hej Geocacher …

    Da erscheint mal ein Artikel der einschlägt wie eine Bombe – bumbs !
    Da wird mal alles auf den Punkt gebracht. Eine klare Meinung, der ich mich nur zu gerne in Gänze anschließe. Der Umstand das es so dermaßen viele und vor allem ausführliche Kommentare gibt zeigt mir, das bei keinem Thema die Meinungen so weit auseinander gehen wie bei „PT“ und „Abstandsregel“. Ich sehe nicht, wie GC aus diesem Dilemma heraus kommen will/kann, das es eins ist, zeigt die Menge der provozierten Kommentare.

    Dann gibt es aber auch noch diesen Absatz in dem Beitrag des geschätzen Autors:
    „Es heißt also nicht, man solle motiviert werden, möglichst viele Geocacher anzuziehen, sondern “neue Orte zu bedosen”. Zugegeben, diese “neuen Orte” sind vielleicht bereits seit Jahren “belegt”. Aber was hindert Dich daran, Dir mal etwas Besonderes zu überlegen?“
    Lustigerweise ist da noch nicht so recht jemand drauf eingegangen. Dabei ist doch vor allem der letzte Satz…. „Aber was hindert Dich daran, Dir mal etwas Besonderes zu überlegen?“ eine recht deutliche Aussage. Hier wird doch echte Fantasie abgefragt. Mir ist jedenfalls das Herz aufgegangen, als ich mir diesen Absatz auf der Zunge zergehen ließ.

    Liebe Grüße aus dem schönen Osnabrück, wo es definitiv sehr viele sehr schöne und auch fantasievolle Dosen hat.
    Lichtchef

    • Der Satz ist eher recht zeideutig. Zum Einen kann man daraus lesen: Bastel doch was schönes und erfreue damit die Cacher.
      Zum Anderen kann man aber auch was anderes daraus lesen: Überlege dir, wie du an den bereits bedosten Ort noch eine Dose hin bekommst, die Abstandsregel umgehst und wie du den Reviewer dabei besch***t.

      • Hej fabibr
        Genau ! Aber sehe es wie du willst, in jedem Fall , und das finde ich ich ist die wichtigste Aussage, wird Fantasie abgefragt und eingefordert. Und darum geht es doch. Fantastische (also fantasievolle) Dosen bereichern das Feld. Ich anerkenne gerne Dosen an tollen Orten oder solche, die mit viel Fantasie entstehen. Ich interpretiere diesen Absatz des Herrn Stoertebreker gerne genau so und hoffe, das sich viele Geocacher dieser „Bitte/Forderung“ anschließen. Damit es Spaß macht !

  26. Pingback: Alex Ring » Der neue Reiz des Geocachings oder ein Kommentar zu einem Kommentar

  27. Möge jeder so cachen wie er es für richtig hält, meiner Meinung nach wird sich das im Laufe der Zeit selber regulieren, was ich nur hoffe, das wir dann überhaupt noch in Deutschland cachen dürfen.

    Bin auch mal gespannt, wie man bei den PTs die Einverständnis der Landbesitzer bekommen möchte.

    Was ich schade finde das immer weniger Neulinge mal von einem erfahrenen Cacher richtig ins cachen eingeführt wird. Vielleicht wäre es inzwischen angebracht mal ein Art Cacheführerschein ein zu führen mit einigen Praxisstunden umweltverträgliches Cachen.

    Wie gesagt möge jeder so cachen wie er mag, ich für meinen Teil war auf noch keinem Baum und habe noch keinen PT gemacht.

    Gruß,
    Jörg

  28. Hallo,

    ich finde die Sache mit dem „Ignorieren“ eigentlich erst mal einen guten Ansatz. Ich selbst suche mittlerweile nur noch Caches die mich auch in irgendeiner Form interessieren und auf die ich Lust habe. Darum geht es mir nämlich beim Geocaching, Spaß zu haben. Mit „Ignorieren“ meine ich aber auch gleichzeitig das man nicht für andere entscheiden sollte was Spaß macht. Powertrails werden von Geocachern aus irgendeinem Grund gemacht und wenn es um nur für manche um öde Punkte geht. Scheinbar haben sie dadurch ihren Spaß. Ein anderer rennt los um den FTF zu machen, der andere muss klettern, klettern, klettern. Alles kann für eine gewisse Zielgruppe Spaß machen.

    Wir sollten nicht so anmassend sein und nach „Schuldigen“ zu suchen, die „unserer“ Meinung nach unser Hobby kaputt machen. Jeder sollte sich selber an die Nase fassen. Wenn einem bestimmte Caches nicht gefallen, einfach nicht suchen. Wenn man schönere und pfiffige Caches möchte, die Natur erwandern will und schöne Orte sehen will, selber mal dern eigenen Hintern in Bewegung setzen und SELBER WAS AUF DIE BEINE STELLEN. Das finde ich jedenfalls viel besser, einfach mal mit guten Beispiel vorran, als anderen vorszuschreiben was gut oder schlecht ist.

    Diese ganze Mikroschwemme, die Leitplankencaches, die Powertrails. Denkt mal darüber nach wo sie MEISTENS gelegt werden. Eben an Leitplanken, Verkehrsschildern, Parkbänken und Mülleimern, ach ja, Parkplätze habe ich noch vergessen. Nehmen diese Caches euch dann eigentlich irgendwelchen Platz weg? Wolltet ihr unbedingt an diesen Siefplätzen eine Station für euren eigenen SUPERCACHE legen? Ich glaube eher nicht. Trotzdem suchen viele immer wieder nach Schuldigen.

    Leben und leben lassen,würde ich mal sagen. Geht mit gutem Beispiel voran. MACHT ES BESSER.

    Das Reviewer hier groß eingreifen sollen finde ich einen absolut verkehrten Ansatz. Dies sollte eher von der Community geregelt werden. Die Reviewer sollten so unvoreingenommen wie möglich an die Caches heran gehen, neutral agieren und keine persönlichen Vorlieben mit einbringen. Das wäre der falsche Weg, denn damit könnte man schnell von „Vetterwirtschaft“ reden.

    Schöne Grüße
    Gecko-1

  29. Die bewusst unscharf formulierten Aussagen zum Thema Cachesättigung führe ich darauf zurück, dass dieses Thema ein Dilemma für Groundspeak darstellt: Einerseits müssen aus betriebswirtschaftlicher Sicht so viele Dosen wie möglich gelegt werden. Andererseits darf die stetig steigende Cachedichte natürlich auch nicht dazu führen, dass es grundsätzliche Probleme gibt.

    Vor diesem Hintergrund ist es weder für Groundspeak, noch für die Reviewer einfach, hier eine klare Linie zu verfolgen: Jede Einschränkung bedeutet Umsatzeinbußen, jede Freischaltung erhöht aber auch die Cachedichte weiter, mit allen – möglicherweise auch negativen – Folgen.

    Offenbar sind aber die Probleme wegen großer Cachedichte noch nicht so gravierend, wie die Folgen einer (wie auch immer gestalteten) Einschränkung wären.

    Fazit: Ich glaube nicht, dass die Wünsche/Vorlieben/Abneigungen der Cacher hierbei eine große Rolle spielen, sondern eher wirtschaftliche Überlegungen, was ja durchaus legitim ist. Ich glaube weiterhin nicht, dass Groundspeak das Schicksal seines Produktes der Cachercommunity überlassen, sondern bei Bedarf sicher aktiv werden wird.

    cheers, @spirou

  30. Ich hätte gerne einen „Ignored by…“ Zähler im Listing, dann bekommt die (noch nie benutzte) Ignorelist endlich einen Sinn und es wäre ein echter Protest gegen Drecksdosen. Nur so ein Gedanke

    • Du hast mich auf eine Idee gebracht. Das geht auch mit Bookmarklisten. Also sowas wie: MyPersonalIgnoreList. Ich werde mal drüber nachdenken, ob ich mich das traue.
      Kuhwaidi

  31. Wahre Worte!

    Jetzt müsste man nur noch den Portalbetreiber dazu bringen, die Wünsche in geltende Regeln zu verwandeln und damit den frommen Wunsch nach Selbstbeschränkung durch die Community nachdrücklich und unumgänglich in die „richtige“ Richtung zu lenken.

    Grüße vom Argus!

  32. @JoFrie + ColleIsarco: Auf meinem Haus liegt ein Fragezeichen, das mir ein befreundeter Mitcacher mal da hingelegt hat. Die Dose dazu ist über einen Kilometer weg. Erst vergangenen Samstag hielt ein Minivan vor der Tür und ein Herr um die 40 mit sechs Kindern im Alter von 4-8 Jahren im Schlepptau stieg aus. Der Herr ging mit Smartphone im Anschlag auf die Suche, die Kinder suchten derweil ohne System in allen Ritzen und Spalten. Nach ein paar Minuten erfolglosen Suchens kam wohl die Nachbarin aus dem Haus und einer der Jungs fragte sie dann gleich, wo hier denn der Cache versteckt sei. Meine Nachbarin (zumindest eingeweiht was Geocaching ist) sagte natürlich, dass es hier wohl nichts gibt, worauf der Satz kam: „Doch, ich hab heute Geburtstag und hier ist ein Schatz für mich versteckt.“

  33. Hallo Störtebreker,
    dieser Beitrag im Speziellen und Dein kompletter Blog sprechen uns aus der Seele. Wir, das sind Katja und Frank, haben dieses schöne Hobby 2009 für uns entdeckt. Langsam aber sicher ( und damit auch leider) wächst unsere Ignore Liste, da es immer wieder Caches gibt, bei denen wir uns fragen, was will der Owner uns zeigen und warum legt er gerade hier einen Geocache hin. Nur leider scheint es zuviele Geocacher zu geben, denen ein Statistikpunkt wichtiger ist, als der Ruf dieses immer noch sehr schönen Hobbys.

    LG Katja und Frank
    Team-Resinator

  34. Ich sag nur: Wem`s nciht mehr passt soll sich ein anders Hobby suchen! 😉 Zugegeben – das ist eine provokante Aussage, aber ein durchaus wirksames Rezept.

    Ich komme hobbytechnsich aus dem CB-Funkbereich und habe sogenannte Fuchsjagdengefahren – im Prinzip dem cachen nicht ganz unähnlich. Ich habe vor einigen Jahren mit diesme schönen Hobby aufgehört weil sie die Community gegenseitig zerfleischt hat und ich mich diesen Stress nciht mehr aussetzen wollte mich immer und überall zu rechtfertigen weil einige meinen anderen ihre Auffassung des Hobbys aufzudrücken.

    Beim Geocachen ist es inzwischen genauso: jeder zieht über jeden her! Leute – kommt doch mal alle runter. Ü

  35. >Dosenteufel sagte am 27. Juni 2012 um 23:22
    >Ich sag nur: Wem`s nciht mehr passt soll sich ein anders Hobby suchen!

    genau so wirds gemacht!

    Ronnie

  36. der grundtenor gegen PT ist für mich verständlich (auch wenn ich selber ab & an mal einen PT mache – wobei es für mich aber dann eher ums fahrradfahren geht).

    es gibt meiner meinung ein ganz einfaches rezept dagegen, welches groundspeak auch schon vorgeschlagen wurde:
    ausblendung der founds bei den logs.

    bei den logs wird viel zu sehr darauf geachtet, wer wieviel punkte hat (obwohl jeder es besser wissen sollte, weil wieviel arbeit macht ein fieser 8h-multi oder ein knackiger mystery, wo man zu hause stunden drann arbeitet… und der gibt eben auch nur einen found).
    entfällt diese „einfache“ anzeige (und man hat nur noch den umweg über das profil (und da müßte es ja auch nicht so groß & fett stehen – sondern nur im statistik menü) , würde für viele bestimmt der reiz der vielen „punkte“ verloren gehen.

    aber ich finde die quali der dosen nimmt insgesamt zu, seit einführung der FV. dies bedeutet aber eben nicht (und schützt auch nicht davor), das nicht doch eine dose einfach in die nächste hecke geschmissen wird.

    tobi

  37. Von GC3D9D4 über das Facebook-Profil des Owners (das wohl auch nicht zur Lösung des Rätsels beiträgt 😉 ) bin ich zu diesem Blogeintrag gelangt und habe aus Neugier mal drübergelesen.
    Als ich dann „Kritik darf auch gerne in Logs wiedergegegeben werden.“ gelesen habe, wollte ich das nicht unkommentiert lassen.

    Logs werden meist „wohlwollend“ (besser: „feige“) geschrieben. Warum?
    Schreibt man ganz ehrlich seine Meinung zu einem Cache, dann hat man bald ne böse Mail im Postfach. Online klebt dann ne Note überm Log in der man öffentlich angeprangert wird, falls der Log nicht sowieso vom Owner gelöscht wurde.

    Diese Erfahrung habe ich als ehrlich loggender Cacher gesammelt, wobei ich mich auch immer mehr zurück halte; frei nach dem Motto: „Was man sagt soll wahr sein, man sollte aber nicht alles sagen was wahr ist“.

    Gruß
    der Cachologe

  38. Jack_Hunter und ich praktizieren das schon lange so: Wir suchen uns einen schönen Cache raus als Ziel am Wochenende, gern auch einen Wandercache im Taunus mit 1,7 km (und wer weiß wie vielen Höhenmetern) zwischen den Stages (die gern QTA sein können), oder sowas wie die Monte Tauno Touren von redgecco (z. B. http://coord.info/GC273TN) oder eine 10-km-Letterbox (http://coord.info/GC3CYNQ). Liegt ein Tradi am Weg, nehmen wir ihn mit, würden aber keine riesigen Umwege dafür machen. PTs finden wir langweilig, und Multis, wo man an jeder Stage nur simple Dosen mit Koords findet, meist auch, außer die Landschaft ist außerordentlich. Und dafür schreibe ich (Jack loggt ja noch nicht mal mehr) auch gerne ein langes begeistertes Log. Und ich komme lieber heim mit 1 Punkt und nem tollen Tag mit schönen Erinnerungen, als mit vielen Punkten, die ich danach gleich wieder vergessen habe.

    Mit der Einstellung sind wir zwar im Rhein-Main-Gebiet wohl in der Minderheit, aber wir haben viele Cachefreunde, die es ähnlich sehen. Und mit unsren Logs bestätigen wir den Ownern solcher Qualitätscaches, dass sie auf dem richtigen Weg sind. „Doofe Dosen“ kriegen auch entsprechende Logs.

    Eine „echte“ Ignoreliste habe ich nicht, da ich möglicherweise sonst mal beim Selberlegen Probleme bekomme. Aber die innere Ignoreliste, die funktioniert super…

    Und auch ich denke mir: Wems gefällt… dazu fällt mir der Satz eines arabischen (?) Poeten ein: This too shall pass. Es geht vorüber, und in 2 Jahren wird ne neue Sau durchs Dorf getrieben.

    Ach so, noch was: Schade, dass man für jeden Cache, dem man nen FP gibt, 9 machen muss, die keinen wert sind.

  39. Geocaching ist ein Beitrag zur Volksgesundheit. Die Menschheit ist einfach zu dick und da ist es besser, Menschen gehen im Wald und der Natur wandern. So einer bin ich auch, ich brauche nicht den Kick des Suchens, ich brauche einfach einen Anreiz zum Wandern. Und da sind dann diese Runden einfach eine tolle Geschichte (der Statistikpunkt als Belohnung 😉 ). Schön ist es, wenn die Runde dann noch gut gemacht ist, siehe z.B. die Runden des Teams Lubeca in der Nähe von Lübeck. Da steht direkt drin, dass alle Dosen am Weg sind und nicht gesucht werden müssen. So entsteht der geringst mögliche Flurschaden. Alle mal besser als ein vom Baumbesitzer ungenehmigter T5. Nun mag zwar das Geocachen aus der Suchergemeinde entstanden sein, mittlerweile ist es aber ein Volkssport und ich gehöre zur Wandergemeinde (mit Kindern). Bin ich deswegen kein Geocacher???

    • Deine Einschätzung ist eigentlich richtig, nur habe ich die Erfahrung gemacht, das viele Cacher auch schlichtweg faul sind. Wenn man einen Cache per Auto erreichen kann, dann fährt man dort auch mit dem Auto hin, egal ob im Listing irgendwas von „Schöner Radweg“ oder „toller Wanderweg“ gefaselt wird. Das Auto gehört zum Cachen einfach dazu – meinen jedenfalls viele Cacher. Schade. Ich freue mich dann immer über Orte, die man wirklich nur zu Fuss oder per Fahrrad erreichen kann.

  40. Also das mikt dem nicht suche – ich glaub das juckt niemand, eher im Gegenteil, Powertrails werden stillgelegt weil zuviele kommen.

    Ich habe Caches die nur alle paar Monate gefunden werden, und das ist durchaus so geplant. Einer führt in eine Schlucht in tiefster Natur (tatsächlich nur 500m von der nächsten Strasse, aber wer geht schon noch 500m für einen Cache?).
    Ich hätte ihn da nicht gelegt wenn mehr Cacher kommen würden. Aber einen Cacher alle 6 Wochen, das stört die Natur nicht allzu sehr.
    Nen Powertrail wo jedes Wochenende Rudelcachen angesagt ist kann man mit gutem Gewissen nur direkt am Weg legen. Wenn ich an nen Powertrail komme wo es vom Weg ab ist und auf 30*30m Wühlspuren und Trampelpfade sind meine ich ist der Trail nicht gut gelegt, breche ab und beschwere mich im Log.
    Es gibt wirklich tolle Powertrails, in Vorarlberg zb. Staufenrunde oder der beim Bödele, super! Gut gefallen haben uns auch die bei Heubach oder die Blutspende.
    Andere waren sehr unterschiedlich teils gut, teils schlecht bis sehr schlecht.
    Manchmal finde ich es aber einfach nervig alle 180m anhalten zu müssen.
    Fürs Rad oder zum laufen ist das einfach zu kurz. Maximal beim Wandern ist es ok. Manche machen es dann so zu zweit jeder fährt jeden zweiten Cache an. Dann hat man wenigstens 320m zu fahren.

  41. Ignorieren Ja, aber manchmal eben auch nicht. Manches Mal nervt es schon gewaltig, wenn ein Cache im Weg liegt und die eigene Idee behindert. Da nützt es oft auch nichts den Owner zu fragen. Selbst wenn der Cache noch so uninteressant ist (Dose unter einem Zigarettenautomaten) sind viele Owner einfach nicht bereit, eine Lokation aufzugeben: „Ich war zuerst da!“ oder „Woanders sind auch schöne Orte!“ hört man dann.
    Da fände ich es dann doch irgendwie interessant, wenn es eine Regulierungsinstanz gäbe, die besondere Cacheideen favorisiert, um mehr Qualität ins Spiel zu bringen.
    Genauso könnte man über eine Quote nachdenken: Jeder Owner darf nur z.B. 50 Caches legen. Dann hätten andere Cacher ebenfalls eine Cache ihre Ideen einzubringen. Natürlich gäbe es dann die ganz Cleveren, die einen Sockenpuppe erfinden und damit weitere Dosen verlegen, doch da böte sich eine weitere Regel an, dass man erst nach z.B. 100 Funden eigene Dosen verlegen darf (damit würde man auch gleichzeitig viele schlecht gemachte Anfängercaches vermeiden).

  42. Moinsen.
    Diesen Appell kennen wir aus unserem eMail-Kasten. Im groben heißt es dort:
    „Morgen nicht bei Shell tanken“ Fazit: Die Preise steigen immer noch. Vor allem zu den Ferienzeiten.

    Wir (Team DC 30) haben einen solchen Power- Trail. Warum?
    Wir haben ein paar PT´s gemacht und uns daran geärgert wie saumäßig diese gepflegt sind. Dieses war unser Ansporn es besser zu machen. Für diesen Trail haben wir uns eine 34Km lange Strecke ausgesucht, die nicht weit von unserem Haus liegt. Die Strecke sollte gut mit dem Fahrrad machbar sein, weshalb wir zwei Passagen eingebaut haben die mit einem herkömmlichen Auto nicht bewältigt werden können. Gerade am Anfang haben viele diesen Trail per Auto gemacht, was Ärger einbrachte. Ein Satz im Listing genügte aber, denn Geocacher können lesen und die meisten befolgen Anweisungen sogar.
    Trotz unserer Erfahrung mit 3000+ Funden haben wir diesen Ansturm nicht erwartet. Wir hatten uns vorgenommen nach 100 Logs die Örtlichkeiten zu inspizieren und wenn nötig den Trail zu schließen. Selbst jetzt, nach über 400 Funden pro Dose ist alles noch im grünen Bereich.
    Es kommt auch darauf an wie man versteckt.
    Mindestens 3 Monate wollten wir den Trail bestehen lassen und maximal 400 Logs. Es ist ein wahnsinns Aufwand den Trail zu pflegen, macht aber auch Spaß immer wieder mit Geocacher in Kontakt zu kommen. Die durchweg positiven Logs entschädigen ebenfalls. Am 27.10. wird der Trail archiviert, denn über die Wintermonate möchten wir den guten Service nicht offen halten müssen.
    Wir für uns haben fast ausschließlich eine positive Erfahrung mit diesem Trail gemacht und

    selbst hier schreibende und dem Anschein nach PT Gegner
    haben diesen Trail geloggt.

    Da können wir uns ein Grinsen nicht verkneifen.

    Ferner haben wir aber auch eine anspruchsvolle „Serie“ (z.Zt. 15 Caches). Mit genau der Art an Caches die hier vom Reviewer „gefordert“ werden. Auch hier kann man anhand der Logs und vergebenen Favoritenpunkten die Qualität erkennen.

    Wer sich also jetzt die Mühe macht und unsere Statistik durchstöbert wird schnell feststellen, dass wir vor kaum einem Cache halt machen. Ob T5 oder D5, ob dreckig oder sauber (wie unsere Ignore Liste).
    Wir machen alle Caches und schreiben es auch in den Logs wenn uns mal was nicht gefällt. Frei nach dem Motto:

    „Eine Beschwerde ist ein Geschenk!“

    Nur so kann man erkennen wie andere denken und eventuelle Fehler beseitigen.

    Diesen Appell können wir nicht unterstützen, sofern die Trails gut gepflegt und sehr wohl überlegt platziert wurden.
    Es ist eine Art des Cachens, die auch wir nicht jeden Tag haben müssen, aber schön sie auch ab und zu mal machen zu können.

    P.S.: Dieses ist nur unsere Meinung, mehr nicht. Möge sich keiner deshalb angegriffen fühlen!!

    LG Team DC 30

  43. *unterschrieben*

    Da ich das schon eine ganze Weile so mache. Nur ignoriere ich die Caches nur in Gedanken, da ich die Ignorelist nutzlos finde. Sie verursacht arbeit und bringt eigentlich nichts. Mir zum Beispiel wäre die Zeit viel zu schade die Masse an Dosen (über 200 Stück) von der HSR-Runde darauf zusetzen. Wie lange soll dass den bitte dauern? Dann gehe ich lieber „genüsslich“ cachen. Interessant ware sie wenn in den Listings unten (dort wo auch die Listen stehen wo man evt eingetragen ist) sowas wie „Dieser Cache wird von 234 Cachern ignoriert!“ stehen würde. Vielleicht sollte man darüber bei Groundspeak mal nach denken. ;O) Doch solange das nicht ist wird diese Funktion auch von vielen anderen nicht genutzt werden.

    Ansonsten hat mich der Text auch zum überlegen angeregt ob einige meiner Caches vll mal ein Update vertragen können um sie interessanten zu machen.

    Vielen dank an Störtebreker für seine Arbeit, die er sich mit uns macht und Hut ab. Ich könnte dass nicht! Vermutlich würde ich die meisten der Caches nicht feischalten, da ich sie persönlich nicht leiden mag ;O)

    GRuß aus dem ELM
    GRahamFletcher

  44. Endlich mal jemand, der dass ausspricht, was ich auch immer sage und denke…
    Wozu Power-Trails???? Ist eh nur für die, die ihre Statistikpunkte schnell hochtreiben wollen…
    Ganz oft werden die Powertrails auch noch mit dem Auto abgefahren (auch wenn es verboten ist) und die Natur wird zertrampelt….

    Mich ärgert schon lange dieser ganze „Dosenmüll“, der in den letzten 2 bis 3 Jahren verzapft wird….überall wird ne Dose „hingeklatscht“….Schöne Orte, interessante Plätze???? Gut gemachte Multis, schön gestaltete Tradis???? Hmm, da muss man schon suchen….
    Dann lieber weniger Founds, aber dafür die guten Caches mitnehmen 😀

  45. das schlimme ist ja auch, das es schon probleme gibt einen tollen und aufwendigen multi zu legen, weil in der adstandsregel, irgendwelche hirnrissigen tradis hinterm baum liegen 🙁

  46. Lerne zu ignorieren?!? Aber wie lerne ich zu unterscheiden wen ich ignorieren muss, darf oder sollte. Um einen guten Cache zu finden MUSS ich systematisch meine Homezone clearen und die einzelnen besonderen Dosen herauspicken und sie durch ein Fav (sozusagen) kennzeichenen. Der Frust entsteht wenn man 100 Dosen gefunden hat und nur (übertrieben gesehn) nur 1 Gute dabei war.
    Wie soll ich die 99 Dosen ignorieren um die EINE zu finden?!? Schier unmöglich. Ich verlager mein Ziel auf eine neue Perspektive. POWERcachen… mach alles was ich kriegen kann und hoff die EINE Dose dabei zu erwischen. Diese EINE Dose wird dann zum Gespräch auf dem nächsten Stammtisch.
    Aber auf Dauer hält mich das auch nicht bei laune… ist so.
    Das Problem aus meiner Sicht und was man als aller erstes ändern müsste, wäre mein Vorschlag.
    Dosen Verstecken erst ab 500 Funde. Erst dann hat jeder Sucher erfahrung gesammelt was Geocaching wirklich ausmacht und macht sicht Gedanken zu Interressanten Orte oder tollen Dosen.
    Und nicht wie die Vergangenheit gezeigt hat…. „Sammel 10 Dosen und du weisst wies läuft“. Dann landet die nächste eigene Dose in Form eine Ü-Ei in einem schicken schwarzen Hundekackbeutel Garantiert am nächsten Laternenpfahl. WIE SPANNEND
    mfg Matz66

  47. Lerne zu ignorieren?!? Aber wie lerne ich zu unterscheiden wen ich ignorieren muss, darf oder sollte. Um einen guten Cache zu finden MUSS ich systematisch meine Homezone clearen und die einzelnen besonderen Dosen herauspicken und sie durch ein Fav (sozusagen) kennzeichenen. Der Frust entsteht wenn man 100 Dosen gefunden hat und nur (übertrieben gesehn) nur 1 Gute dabei war.
    Wie soll ich die 99 Dosen ignorieren um die EINE zu finden?!? Schier unmöglich. Ich verlager mein Ziel auf eine neue Perspektive. POWERcachen… mach alles was ich kriegen kann und hoff die EINE Dose dabei zu erwischen. Diese EINE Dose wird dann zum Gespräch auf dem nächsten Stammtisch.
    Aber auf Dauer hält mich das auch nicht bei laune… ist so.
    Das Problem aus meiner Sicht und was man als aller erstes ändern müsste, wäre mein Vorschlag.
    Dosen Verstecken erst ab 500 Funde. Erst dann hat jeder Sucher erfahrung gesammelt was Geocaching wirklich ausmacht und macht sicht Gedanken zu Interressanten Orte oder tollen Dosen.
    Und nicht wie die Vergangenheit gezeigt hat…. „Sammel 10 Dosen und du weisst wies läuft“. Dann landet die nächste eigene Dose in Form eine Ü-Ei in einem schicken schwarzen Hundekackbeutel Garantiert am nächsten Laternenpfahl. WIE SPANNEND
    mfg Matz66

  48. Moinsen.. Vorab ein großes Lob für diesen tollen Blog Ich stimme dem ganzen zu! Ich empfinde trotzdem, dass eine „Masse“ bei fortlaufender Steigerung in Bezug auf Kreativität usw seinen Reiz haben kann! Ich habe durch viel Arbeit leider sehr wenig Zeit und immer Freude dran, eine kleine Serie mal eben mit der Family machen zu können, ohne den ganzen Tag unterwegs zu sein! Gut empfinde ich aer auch, dass sich darüber gedanken gemacht wird. Danke dafür.. Unser Team wird trotz anmutender Masse versuchen nie die Klasse außer Augen zu verlieren! Beste Grüße aus RBK

  49. Super geschrieben, spricht mir aus der Seele. Ich ignoriere – allerdings meist gefährliche Caches oder solche, die ich als EinzelkämpferIn nicht mache, weil ich mir für ein Hobby nicht die Knochen breche.
    Der ganze Statistikwahn geht mir auf den Nerv – und das Massenstreuen. Der Reiz des Geheimnisvollen, der mich am Anfang vor vier Jahren gelockt hat, ist fast dahin. Alles wird zugepflastert. Schade, so wie früher wird es nie wieder werden. Schon allein in meiner ländlichen Gegend gibt es mindestens fünf Powertrails im Umkreis von 10 km. Und jeder zweite macht einen Kletterkurs, um mithalten zu können, selbst Leute, die Höhenangst haben, müssen auf jeden Baum und Felsen.
    Alles nur wegen der Statistik – und aus Gruppenzwang. GC ist ein Hobby und keine Pflicht!

  50. Als Newcomer meine Erfahrung:
    1. Besuch meiner Freundin aus Köln in „meinem“ schönen Harz, deren Hobby Cachen ist. Da ich es nicht geschafft hatte, innerhalb eines Jahres nach Anmeldung auch nur einen zu suchen, kam sie sehr gut vorbereitet zu Besuch. Sie hatte die Daten, ich die Ortskenntnis. Wir haben an einem Samstag 13 Caches gemacht! Ihr Rekord war bisher 8, meiner 0.
    Statistik ist geil!
    Der Harz auch! Innerhalb kürzester Zeit konnte ich ihr – und mir! ein paar sehr beieindruckende Orte zeigen. An vielen war ich schon, ohne dass ich vom Cachen wußte, dass mich hier gleich ein „Schatz beißt“. Eine Gegend war für mich auch völlig neu!
    2. Auf dem Weg zu meinem Patenkind (zum 4. Mal dieses Jahr, sind ja „nur“ 500 km bis kurz vor Straßburg) das 1. Mal gesucht. Natürlich AB-Caches – geht ja hoffentlich schnell, hatte noch keinen – UND danach mir die Umgebung von Kehl erlaufen (7 km), zusammen mit meinem Patenkind-Muggel und dessen Mutter-Muggel!
    Mutter- + Patenkind-Muggel fandem das toll und wollen jetzt auch Cacher werden, zumal sich heraus stellte, dass der Patenonkel – lebt vor Ort – ebenfalls Cacher ist. Patentante + Patenonkel waren dann flugs noch nach Frankreich, damit Patentante einen Auslandscache machen kann!
    3. Ich habe einen täglichen Arbeitsweg von einfach 90 km, total spannend heute zu wissen, was sich da alles vor mir verbirgt und stolz schon etwas gefunden zu haben!
    4. Das nötige „Lebensmittel-Shopping“ hat eine neue Dimension. Ich suche und finde auch glücklicherweise Schätze in meiner Lebensumgebung.
    5. Zu Silvester geht es nach Berlin. In Heiligensee liegen Schätze und auf dem Weg dahin gibt es flugs AB-Caches für die Bundesländerstatistik – von denen ich zuvor als Muggel nix wusste, immerhin bin ich so drei Mal im Jahr in Berlin.
    Ergebnis:
    a) Wie immer: eine gute Mischung machts!
    b) Drive Ins sind geil – zuvor bin ich bei 500 km NIE aus meinem Diesel ausgestiegen!
    c) Es sollte eine Regelung geben, dass eine T5-er Runde NICHT einen ganzen Wald blockiert! Angebot und Nachfrage passen da nicht mehr für die Mehrheit zusammen. Daher:
    Vorrang sollte immer die Möglichkeit haben, dass Kinder Caches finden können, denn sie sind die Zukunft des Hobbys!
    Aussicht:
    Freue mich auf das Moped-Treffen in Zakopane 2014 – sehe es jetzt mit ganz anderen Augen. Drive-Ins und No-Tourist-Aussichten, eine bunte Mischung soll es werden. Grüße, Molveno

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